Stadtratssitzung vom 31.03.2011

Pößneck bekommt ein neues Hallenbad!

Nachdem die Diskussion über die Größe und den finanziellen Rahmen des neu geplanten Bades sich bereits mehrere Monate hinzog, wurde nun mit Beschluss des Stadtrates die Stadt Pößneck mit der Umplanung des Badneubauprojektes beauftragt.

Die Neuplanung ist erforderlich, um einen Bau auch bei Nichtgewährung von Fördermitteln durch die Stadt realisieren zu können. Die vom Planungsbüro vorgeschlagene Umplanung beinhaltet eine Kürzung der Bahnen von 5 auf 4 Bahnen, eine Verkleinerung des Saunabereiches und einige andere Einsparungen. Dennoch wird mit einem kleineren Hallenbad dem Badevergnügen keine Grenze gesetzt! Insbesondere der Sprungturm ist weiterhin geplant, sodass der Schul- und Vereinssport so weitergeführt werden kann wie bisher. Planmäßig könnte nach Aussage des Planungsbüros in seiner Vorstellung in der Sitzung vom 31.3.2011 bereits der erste Spatenstich im November diesen Jahres erfolgen.

Auch die Planung der Verkehrsanlagen und Freianlagen in der Breiten Straße wurden durch Beschluss an ein Ingenieurbüro vergeben. Dem schloss sich die Vergabe der Planung und Bauausführung für die Sanierung der Breiten Straße, der Schuhgasse und der Krautgasse an. Pößnecks Innenstadt wird damit im Jahr 2011 bereits erste Neuerungen erfahren.

Damit von Obdachlosigkeit bedrohte Bürger auch zukünftig im Übergangswohnheim entsprechend betreut werden können, wurde ein Zuschuss an die Volkssolidarität in Höhe von 20.000,00€ beschlossen. Die Volkssolidarität betreibt das Übergangswohnheim und übernimmt damit eine Pflichtaufgabe der Stadt Pößneck.

In der Zeitung bereits mehrfach ausgewertet, hat der Stadtrat mehrheitlich entschieden, dass die Stadt Pößneck ebenfalls wie bereits andere Städte im Umkreis die Wiedereinführung des alten Kennzeichens beantragt. Damit die Pößnecker sich wieder mehr mit „ihrer“ schönen Stadt identifizieren können, können sie bald wieder entscheiden, ob sie das Kennzeichen „PN“ nutzen möchten. Das Kennzeichen „SOK“ kann ebenfalls weiter genutzt werden. Ein Wechsel ist damit nicht notwendig.

Vorerst wurde vom Stadtrat kein Bebauungsplan für die ehemalige Gärtnerei „Grünes Herz“ beschlossen. Der Stadtrat konnte von einer Aufstellung des Bebauungsplans lediglich für zukünftige planerische Zwecke und der immensen Kosten, die damit verbunden sind, nicht überzeugt werden. Auf einen Änderungsantrag der SPD hin wurde der Beschlussvorschlag zurück in den Technischen Ausschuss verwiesen.

Die nächste Sitzung findet statt am: 04.05.2011, 19 Uhr.

Rechtsanwältin Sabrina C. Roy