Es gibt viel zu tun! Und wir haben noch viel vor…

In der Sitzung des Stadtrates vom 27.08.2009 wurden zahlreiche Veränderungen, die auf die Pößnecker Bürger und Bürgerinnen zukommen, besprochen und beschlossen.

Die größte bauliche Veränderung wird ohne Weiteres die Baumaßnahme der B 281 vom Ortsausgang Pößneck/Öpitz bis zur Rotasym-Kreuzung sein. Bedingt durch die Baumaßnahme des Zweckverbandes Wasser und Abwasser in Öpitz erfolgt ein grundhafter Ausbau der B281 durch das Straßenbauamt Ostthüringen. Um die Beeinträchtigungen für die Anlieger so gering wie möglich zu halten, indem spätere Baumaßnahmen an den Gehwegen durch die Stadt in Kauf genommen werden müssten, erfolgte ein entsprechender Beschluss des Stadtrates, den Ausbau der Gehwege und Seitenbereiche im Rahmen der geplanten Baumaßnahme zeitgleich vorzunehmen. Die Baumaßnahme erstreckt sich insgesamt bis zur Rotasym-Kreuzung. Der Planentwurf für den Bebauungsplan Rotasym wurde in der geltenden Fassung gebilligt und wird öffentlich ausgelegt.

Des Weiteren erfolgt eine Umgestaltung des oberen Teils der Bahnhofstraße. Dabei soll nicht nur ein grundhafter Ausbau des Gehweges die Passanten vor Unfallgefahren schützen, sondern auch ein angenehmeres Wohnklima und Umfeld durch die Erneuerung des Baumbestandes erfolgen. Die derzeitig dort vorhandenen 17 ca. 100jährigen Linden können dauerhaft nicht erhalten werden, sodass eine neue Bepflanzung mit 9 Lederhülsenbäumen erfolgen wird. Der Vorschlag, statt Lederhülsenbäumen Ginkgo-Bäume zu pflanzen, wurde nicht angenommen. Der Lederhülsenbaum zeichnet sich durch seine Anpassungsfähigkeit an die geänderten Klimabedingungen aus und führt trotz seines guten Wachstums nicht zu einer zu großen Verschattung der umliegenden Wohngegend.

Um weitere Unfallgefahren zu vermeiden, wird eine Umpflasterung des Marktplatzes vorgenommen. Die entsprechende Bauleistung wurde bereits vergeben.

Mit Blick in die Zukunft beschloss der Stadtrat die Aufstellung eines Bebauungsplanes für das ehemalige Kalkwerk in Öpitz als „Sondergebiet Solaranlage Pößneck/Öpitz“. Die Investorin, Firma Sunflow AG aus Passau, möchte auf diesem Gebiet von ca. 25.000m² eine Photovoltaikanlage als Freiflächenanlage erreichten. Diese wird ein Gebiet von ca. 8.000 m² einnehmen, der Rest wird als Wiese beibehalten. Damit geht Pößneck einen Schritt in die Zukunft zur Nutzung neuer Energien. Die Nutzung von Sonnenenergie erfolgt durch die Errichtung der Photovoltaikanlage, die elektrische Energie liefert und ins Stromnetz einspeist.

Um unserer demographischen Entwicklung gerecht zu werden und die Interessen unserer älteren Mitbürger bestmöglich zu berücksichtigen, wurde die Bildung eines Senioren- und Behindertenbeirates beschlossen. Die nähere Ausgestaltung über die Aufgaben dieses Beirates, dessen Funktionen sowie des Zeitraumes seiner Sitzungen u.ä. werden in der nächsten Sitzung des Sozial-, Kultur- und Sportausschusses diskutiert, sodass ein entsprechender Vorschlag dem Stadtrat unterbreitet werden kann.

Wie wir sehen, wird kontinuierlich an der Verbesserung des Stadtbildes gearbeitet, um ein attraktiveres Lebensumfeld zu gestalten. Auch wenn die zahlreichen Baumaßnahmen im Jahr 2010 zu einigen Beeinträchtigungen führen können, lohnt es sich, das Ergebnis abzuwarten, denn nur durch stetige Weiterentwicklung können wir erreichen, dass Pößneck einen Schritt in Richtung Zukunft geht und im Städtewettbewerb mithalten kann!

Sabrina C. Roy, Rechtsanwältin